Oasis

Eintrag # 11

20.000 und eine Meile unter dem Meer

Nach der kurzen Reise durch das Sprungtor kommen die früheren Cleaner im Orbit über Maddoc Prime an. Der gesamte Planet scheint ein einziger Ozean zu sein der nur von wenigen Archipelen und kleinen Inseln durchzogen ist. Und irgendwo inmitten des gigantischen Blaus ortet AI den sich langsam bewegenden Datenstrom des gesuchten Arsenals in einer Tiefe von etwa 17.000 Metern.

Da Raumschiffe nun einmal für das Vakuum zwischen den Sternen konstruiert sind, bleibt den Helden nichts anderes übrig als auf der Planetenoberfläche nach einem Fahrzeug zu suchen welches den Druck der Tiefe standhalten kann. Mit der festen Absicht nun also unter die spiegelnde Oberfläche zu tauchen, setzt Crunk das Schiff zum Landeanflug auf einen kleinen abseits gelegenen Tourismusort mit dem Namen Clouds end an.

Nachdem AI alle Anwesenden über die Gewohnheiten und Regeln auf dem Archipel informiert hat, wird Eric noch bleicher als er eh ist. Mutanten die es nämlich wagen auf Clouds end einen Fuß auf Land zu setzen, müssen damit rechnen diesen auch zu verlieren. Aber da Ruhm, Reichtum und schwere Waffen wahrscheinlich hinter dem Steg auf alle Mutigen warten würde umging er nach der Landung durch einen beherzten Sprung vom Steg in das unbekannte Gewässer sämtliche Gesundheitsscans die die Neuankömmlinge durchleuchten sollten und schafte es nass aber ungescant auf Clouds ends warmen Strände.

Nun galt es also loszuziehen und ein möglichst preisgünstiges Tiefseevehikel zu finden. Nach einem kurzen Geplänkel mit den örtlichen Nahverkehrsunternehmen, nach dem sämtliche Anwesenden mit der Ausnahme von Dr. Muahr den Entschluss fasten zu Fuß zu gehen, erreichten sie die Tourismusmetropole von Clouds end. Auf der einen Seite reihten sich Hotels, Gaststätten und Geschäfte aneinander, während in den Altstadtgebieten sich die Fischereizentren und die Wohnungen der der hier Lebenden wild durcheinander mischten. Gerade die Gebäude der Oro ´ym fanden sich hauptsächlich in diesen Gebieten. Doch das wirklich Interessante an der Stadt war nicht die multikulturelle Wohnkultur in nall ihrer Pracht, sonder, dass in nahezu jedem Garten ein U-Bott zu finden war, welches gemietet werden konnte.

Nach einigen Strandpartys und dem einen oder anderen Drogenkonsum erhielten dann nahezu alle Anwesenden eine gemeinsame Epiphanie. Eine gemeinsame Halluzination die sie alle miteinander teilten nachdem sie einem alten Schamanen der Oro´ym bei einer nächtlichen Straßenpredigt zusahen und wohl zu dicht an den dampfenden Opferschalen mit den fremden Kräutern standen. Auf jeden Fall hatten alle bis auf den irgenwie resistenten Eric Einblicke in eine furchtbare mögliche Zukunft, in der sich ein dunkler Prophet erhob, die Meere sich schwarz färbten und das Leben unter Qualen zum ersterben kam. Wie passend, das erst vor wenigen Tagen die ersten Fälle einer pestähnlichen Krankheit auf Clouds end auftraten und die Oro´ym Schamanen wie wirr von einem „Verseuchten“ sprechen der auf den Planeten gekommen ist um Verdammnis, Leid, Tod und all die netten Schattenseiten der Zivilisation zu bringen.

Nach längerem Hin und Her schaften es die ehemaligen Cleaner mit ein wenig Druck von Devon ein organisch wirkendes U-Boot in Krebsform von einem Oro ´ym namens Rotlick zu mieten. Sie packten alles was sie brauchten an Bord des überdimensionalen krebsförmigen U-bootes und machten sich ohne Leaf, die lieber die Sonne an der Oberfläche genießen wollte auf den Weg zu einem der angenehmeren Strände mit Heavymetal in den Ohren und einem eiskalten Wodka in der Thermoskanne.

Der die Abenteurer begleitende Rotlick steuerte jedenfalls die Spieler weg von der Sonne in die finsteren Unterseeschluchten von Maddoc Prime. Da Finsternis an und für sich mehr gute als schlechte Seiten hat, genossen alle so lange die ruhige Schussfahrt in die Kälte, bis ein gigantesches Unterseeisches Monster sich an dem Schiff zu reiben begann und seine Parasiten auf das Boot von Rotlick übertrug. Diese nagten sich durch die Schiffshülle und mussten auf die gute alte Weise von den Anwesenden hinaus gebeten werden. Nach einer kurzen Schießerei etwa elftausend Meilen unter dem Meer, waren die Abenteurer wieder alleine an Bord des Riesenkrebses.

Allerdings scheint der Besuch der Parasiten einige kleine Probleme mit sich gebracht haben. Das Energielevel des Schiffes von Rotlick sinkt rapide…

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Mikeman

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