Oasis

Eintrag #13

Viel Wasser und ein U-boot

Nachdem die Beute aus ihrem letzten Ausflug aufgeteilt hatten und Rotlick das Schiff notdürftig zusammengeflickt hatte machten sich die ehemaligen Cleaner auf den Weg um nun letztlich doch zu den von AI entschlüsselten Koordinaten, um das umhertreibende Arsenal aufzuspüren.

Leider verlief die Weiterreise nicht wie geplant. Zwar brach nicht der Rumpf von Rotlicks Schiff, auch gab es keinen Angriff von seltsamen Unterwasserwesen, doch leider ließen nun endgültig die Wirkungen der experimentellen Drogen nach welche Eric, Crunk und Gntak an Bord ihres Schiffes fanden und sich verabreichten. Mit dem finalen Abbau der Chemikalien in ihren Körpern beginnt nun eine schwierige Zeit für die drei: Der erzwungene Entzug von einer über 800 Jahre alten Kampfdroge. Jeder der drei durchleidet nun seine eigene Hölle. Gntaks Gedanken treiben in die abstraktesten und selbstmörderischsten Richtungen davon was seine Planung für sein Handeln deutlich erschwert. Crunk fühlt sich so antriebslos und apathisch, dass er selbst wenn er in Brand steht, sich dazu nur schwer überwinden kann sich zu löschen. Erik hingegen verlor schlagartig nahezu sämtliche Pigmente und wurde zu einer Art Albino mit pinken Augen. Diese plötzlich eintretenden Veränderung erschwerten deutlich die nachfolgenden Aktionen der gesamten Gruppe und brachte sowohl Jola als auch Nikolaus und Devan zu dem Entschluss mit einer Horde Wahnsinniger unterwegs zu sein.

In einer Tiefe von etwa 17.000 Metern trafen die Abenteurer dann letztlich auf das von ihnen Gesuchte. Zwei gigantische Suchscheinwerfer und mehrere Positionslichter färbten die tintige Schwärze in ein diffuses Blau aus dessen Mitte sich ein etwa 3 Kilometer langes, 800 Meter breites und 1,2 km hohes Objekt mit einer Geschwindigkeit von 20 Seemeilen pro Stunde näherte. Bei dem Arsenal handelte es sich allem Anschein nach um ein gigantisches U-Boot. Fahrzeug u boot 02

Nach einer Umrundung des großen Schiffes konnte die kleine Gruppe massive Schäden an der Steuerbordseite des Schiffes ausmachen. Als wäre ein kleiner aber unglaublich schwerer Körper gegen die Schiffswand geschleudert worden und habe die Außenhülle durchschlagen. Da allerdings die Backbordseite unbeschädigt war legte Rotlick nach einem oberflächlichen Scan des Arsenals, der eine Vielzahl an Leben registrierte, am selbigen an und dirigierte sein kleines U-Boot in ein Hangar für kleinere Landungsboote. Ganz in ihrem Element als freischaffende und Technik ausschlachtende Piraten enterten die Spieler umgehend das gigantische Schiff und begannen die möglichen Verstecke von potentieller Beute ausfindig zu machen und nach Hinweisen für größere Beute zu suchen. Bis auf einige Ersatzteile, zwei in Warteposition geparkte Kampfbots und einen halb zerstörten und kaum lesbaren Fluchtplan konnten die Abenteurer nichts Brauchbares ausmachen.

Hinter der Hangartür, wo sich der zentrale Gang durch das Schiff mit sämtlichen Fracht- und Transportschienen befand, trafen die U-Bootfahrer auf ein abstraktes Bild. Das gesamte Schiff war durchzogen mit einem verseucht wirkenden Urwald der im Zustand der Verwesung war. Die Transportschienen und die Stromversorgung scheinen allerdings noch intakt zu sein und so machen sich die Neuankömmlinge auf den Weg um das zu suchen was sie auf dem Fluchtplan als Waffenkammer zu identifizieren gehofft haben.

Bereits bei ihrem ersten Halt auf der Transportschiene um sich Stück für Stück ein Bild von dem gigantischen U-Boot zu machen werden alle bis auf den sich noch immer im Hangar befindlichen Rotlick von einem humanoiden aber entstellt wirkenden Wesen angegriffen. Die eigentliche Gefahr stellen jedoch eher Crunk und Gntak mit ihren stark vom Entzug vernebelten Gedanken Gehirnen da.

Nach einem recht kurzen aber doch interessanten Gefecht mit dem Wesen aus dem Unterwasserzombiewald trafen Crunk, Jola, Eric, Gntak, Devan und Nikolaus auf eine weitere Person in einem überfluteten und von einer Glaswand abgeschotteten Gang… „Hallo mein Name ist Rick… wie geht es euch?“ Unterwasser bot  rick

Comments

Mikeman

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.