Oasis

Eintrag #14
Happy End

Die Antwort der Anwesenden fiel zunächst ein wenig verlegen aus. Nachdem allerdings das Eis durch das plötzliche Erscheinen von Muahr gebrochen wurde gelangen erste schüchterne Kommunikationsversuche mit dem Roboter, der in aller Ruhe weiter die um ihn kreisenden Fische fütterte und dabei deutlich Freude zeigte. Rick zeigte sich völlig unbekümmert von der eher feindseeligen Umgebung und den umherziehenden Zombiemonstern während er Crunk, Gntak, Eric, Muahr und Jola von der künstlichen Inteligenz Riddle erzählt, die sich im Arsenal des Schiffes eingeschlossen hat während ein seltsam gruseliger Jugendlicher durch das Schiff wandert und die gesamten “Survs” terrorisiert und tötet. An dieser Stelle sollte erklärt werden, dass Rick mit Survs die Survivors, also die noch Atmenden an Bord des U-Boots, meinte. Seltsamerweise bleiben seit einiger Zeit die Kommentare des Professors und Devons aus, die sich wohl schon vor dem eigentlichen Zusammentreffen mit Rick von der Gruppe abgesetzt hatten um sich die fremde Umgebung ein wenig genauer anzusehen. Dies wurde allerdings erst wirklich augenscheinlich, als Crunk über sein Comlink die Nachricht von Devon erfuhr, dass sie etwa drei Stockwerke über Rick auf ein recht großes untotes Wesen gestoßen waren und in kontrollierter Panik versuchten sich von diesem abzusetzen. Nur wenige Augenblicke später schossen Devon und Nikalaos auch mit einer recht hogen Geschwindigkeit an Bord einer eigenen Plattform auf den sich windenenden Schienen in Richtung Rumpf. Also brach erneute Hektik aus. Alle Anwesenden begaben sich auf den Weg zu dem Fahrzeug welches sie an diesen Ort gebracht hatte. Allerdings gesellte sich nun noch ein weiterer Begleiter zu der Gruppe. Rick, der allem Anschein nach lediglich ein Programm darstellte, verließ den hinter dem Glasschott befindlichen Fische fütternden Roboter und stieg in dem Chassis eines 4 Tonnen schweren Wächtermechs auf das ohnehin bereits schwer ausgelastete Beförderungsmittel der kleinen Gruppe welches nun als definitiv voll ausgelastet angesehen werden konnte. Die Verfolgungsjagd um den Professor und Devon einzuholen gestaltete sich als schwierig, zumal das Wesen welches die beiden aufgeschreckt hatten den beiden über die Schienen in einem hohen Tempo folgte. Nachdem deutlich wurde, dass sie mit Ricks hohem Gewicht zusammen keine Chance haben würden erfolgreich an diesem Wettrennen teil zu nehmen, sprang das übergewichtige und schwer bewaffnete Programm bereitwillig in die Finsternis unter die Schienen mit dem freundlichen Versprechen sie bald einzuholen. Ohne dies massive Gewicht gelang es den ehemaligen Cleanern somit letztlich zu der doch stark deformierten, sechsbeinigen und monströsen Gestalt aufzuschließen, welche Devon und Nikolaos verfolgte und diese durch schiere Brutalität zur Strecke zu bringen. Nach einer kurzen Orientierungsphase stellten die nun wieder glücklich vereinten fest, dass sie sich bereits sehr nahe am Bugarsenal befanden in welchem sich Riddle verbarrikadiert hatte. Da hier kein einziges Anzeichen von Verfall sondern lediglich Sterilität herrschte und eine Atmosphäre ähnlich der eines Krematoriums, entschieden sich alle für einen vorrübergehenden Rückzug um Kontakt zu den Survs aufzunehmen, die in den wenigen intakten Biosphären an Bord des Schiffes wohl eine sichere Heimat gefunden hatten. Also ging es erneut los. Diesmal allerdings zu Fuß um durch die verworrenen Gänge des Schiffes Abstand von dem durch Mutantenzombies verseuchten Zentralschacht zu erhalten. Unterwegs stießen die verwegenen Abenteurer auf mehrere Erste Hilfe Stationen die sie plünderten und auf die erneute Reinkarnation von Rick, der diesmal in der Form eines kleinen Wartungsroboters auftrat. Leider währte auch dieses Erscheinen von Rick nur kurz. Muahr der sich auf Grund des mangelnden Auffindens eines Biohazardanzuges in Voroxgröße nur mangelnd verstanden fühlte, drosch den kleinen Droiden mit einem gewaltigen Kick etwa 5 Zentimeter in die Wand und beendete somit ein erneutes Zusammentreffen.

Doch trotz dieses geringen Missverständnisses, gelang es den Anwesenden die Biosphäre zu erreichen und Kontakt zu den verschreckt wirkenden und seit Jahrhunderten isolierten dort lebenden Menschen aufzunehmen. Die Menschen in der Biosphäre gaben sich sehr zurückhaltend in ihrer Willkommensfreude, da sie in ihrem Weltbild keinen Platz für Menschen von außerhalb hatten. … Ebenfalls ließen sich Vorox nicht mit ihrer bisherigen Perspektive vereinbaren. Ähnlich wie es mit herum streifenden Zombies von ehemaligen guten Freunden war. Die Dorfälteste der kleinen etwa 70 Personen Kommune versuchte den Neuankömmlingen ein wenig von ihrer Weltsicht näherzubringen und von den Naturgeistern des doppelten Fusionsantriebes zu überzeugen, die für das Instandhalten ihrer Welt schon seit Jahrhunderten Sorge tragen. Allerdings befanden sich die Naturgeister momentan in schlechter Gesellschaft, da das Wesen, welches für die Korrumption der Welt sorgte sich in ihrem Heiligtum eingenistet habe. Lange Rede, kurzer Sinn. Der gesuchte „Verseuchte“ kam an Bord des U-Bootes, tötete viele Menschen, versuchte an der KI Riddle vorbeizukommen und die Büchse der Pandora zu erhalten, welche sich wohl an Bord des Schiffes befindet, wurde von den Verteidigungsanlagen des Arsenals zurückgetrieben, tötete einige weitere Menschen, vernichtete das Ökosystem des U-Bootes und hat im Heck des Schiffes sein Zuhause eingerichtet, was niemanden gefällt. Also machten sich die Abenteuer am nächsten Tag erneut auf den Weg durch die Innereien des Kühlsystem des Schiffes. Diesmal einer Wegbeschreibung der Dorfältesten folgend um möglichst unbemerkt dem Versuchten einen Hausbesuch abzustatten. Jola knobelte nach ihrer Ankunft einen kühnen Angriffsplan, der auf das Überraschungsmoment aufbaute aus und nach einem kurzen aber heftigen Gefecht im Turbinenraum des Schiffes wurden die durchlöcherten Überreste des Verseuchten von Muahr enthauptet… Bitte einen von Dämonen angetriebenen und machthungrigen Jugendlichen von der Liste streichen…

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Eintrag #13
Viel Wasser und ein U-boot

Nachdem die Beute aus ihrem letzten Ausflug aufgeteilt hatten und Rotlick das Schiff notdürftig zusammengeflickt hatte machten sich die ehemaligen Cleaner auf den Weg um nun letztlich doch zu den von AI entschlüsselten Koordinaten, um das umhertreibende Arsenal aufzuspüren.

Leider verlief die Weiterreise nicht wie geplant. Zwar brach nicht der Rumpf von Rotlicks Schiff, auch gab es keinen Angriff von seltsamen Unterwasserwesen, doch leider ließen nun endgültig die Wirkungen der experimentellen Drogen nach welche Eric, Crunk und Gntak an Bord ihres Schiffes fanden und sich verabreichten. Mit dem finalen Abbau der Chemikalien in ihren Körpern beginnt nun eine schwierige Zeit für die drei: Der erzwungene Entzug von einer über 800 Jahre alten Kampfdroge. Jeder der drei durchleidet nun seine eigene Hölle. Gntaks Gedanken treiben in die abstraktesten und selbstmörderischsten Richtungen davon was seine Planung für sein Handeln deutlich erschwert. Crunk fühlt sich so antriebslos und apathisch, dass er selbst wenn er in Brand steht, sich dazu nur schwer überwinden kann sich zu löschen. Erik hingegen verlor schlagartig nahezu sämtliche Pigmente und wurde zu einer Art Albino mit pinken Augen. Diese plötzlich eintretenden Veränderung erschwerten deutlich die nachfolgenden Aktionen der gesamten Gruppe und brachte sowohl Jola als auch Nikolaus und Devan zu dem Entschluss mit einer Horde Wahnsinniger unterwegs zu sein.

In einer Tiefe von etwa 17.000 Metern trafen die Abenteurer dann letztlich auf das von ihnen Gesuchte. Zwei gigantische Suchscheinwerfer und mehrere Positionslichter färbten die tintige Schwärze in ein diffuses Blau aus dessen Mitte sich ein etwa 3 Kilometer langes, 800 Meter breites und 1,2 km hohes Objekt mit einer Geschwindigkeit von 20 Seemeilen pro Stunde näherte. Bei dem Arsenal handelte es sich allem Anschein nach um ein gigantisches U-Boot. Fahrzeug u boot 02

Nach einer Umrundung des großen Schiffes konnte die kleine Gruppe massive Schäden an der Steuerbordseite des Schiffes ausmachen. Als wäre ein kleiner aber unglaublich schwerer Körper gegen die Schiffswand geschleudert worden und habe die Außenhülle durchschlagen. Da allerdings die Backbordseite unbeschädigt war legte Rotlick nach einem oberflächlichen Scan des Arsenals, der eine Vielzahl an Leben registrierte, am selbigen an und dirigierte sein kleines U-Boot in ein Hangar für kleinere Landungsboote. Ganz in ihrem Element als freischaffende und Technik ausschlachtende Piraten enterten die Spieler umgehend das gigantische Schiff und begannen die möglichen Verstecke von potentieller Beute ausfindig zu machen und nach Hinweisen für größere Beute zu suchen. Bis auf einige Ersatzteile, zwei in Warteposition geparkte Kampfbots und einen halb zerstörten und kaum lesbaren Fluchtplan konnten die Abenteurer nichts Brauchbares ausmachen.

Hinter der Hangartür, wo sich der zentrale Gang durch das Schiff mit sämtlichen Fracht- und Transportschienen befand, trafen die U-Bootfahrer auf ein abstraktes Bild. Das gesamte Schiff war durchzogen mit einem verseucht wirkenden Urwald der im Zustand der Verwesung war. Die Transportschienen und die Stromversorgung scheinen allerdings noch intakt zu sein und so machen sich die Neuankömmlinge auf den Weg um das zu suchen was sie auf dem Fluchtplan als Waffenkammer zu identifizieren gehofft haben.

Bereits bei ihrem ersten Halt auf der Transportschiene um sich Stück für Stück ein Bild von dem gigantischen U-Boot zu machen werden alle bis auf den sich noch immer im Hangar befindlichen Rotlick von einem humanoiden aber entstellt wirkenden Wesen angegriffen. Die eigentliche Gefahr stellen jedoch eher Crunk und Gntak mit ihren stark vom Entzug vernebelten Gedanken Gehirnen da.

Nach einem recht kurzen aber doch interessanten Gefecht mit dem Wesen aus dem Unterwasserzombiewald trafen Crunk, Jola, Eric, Gntak, Devan und Nikolaus auf eine weitere Person in einem überfluteten und von einer Glaswand abgeschotteten Gang… „Hallo mein Name ist Rick… wie geht es euch?“ Unterwasser bot  rick

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Eintrag #12
Nur ein kleiner Spaziergang

Um der schwindenden Energie Herr zu werden setzte Rotlick das U-boot in der Nähe einer kleinen Felsformation auf Grund und machte sich daran in einer Tiefe von 11.000 Metern auszusteigen und das Notwendigste zu reparieren. Der gegen den Tiefendruck unempfindliche Oro`ym lies also die früheren Raumfahrer mit ihrer komprimierten Langeweile zurück, schnappte sich sein Schweißgerät und flickte notdürftig die äußere Hülle des Gefährts.

Angetrieben durch ihre innere Unruhe, ihre Neugier und ihrer Unerfahrenheit machten sich allerdings auch Crunk, Jola, Eric und Devan daran das Schiff zu verlassen und die Überreste eines alten, zum größten Teil im Sedimentschlick versunkenen, Schiffswracks zu untersuchen. Also zwängten sie sich in die Druckanzüge und machten sich zu Fuß auf den Weg durch die trübe und dunkle See.

Devan, der in allem und jeden wieder einmal einen Dämon oder eine dunkle Präsenz fühlte, geriet immer mehr in Unruhe als sie sich gemeinsam den Brückenaufbauten näherten und nur noch mit viel Mühe die Positionslichter von Rotlicks Schiff erkennen konnten. Etwas Dunkles und Böses würde das Innere des Wracks bewohnen orakelte er und schürte damit anscheinend nur noch zusätzlich das Interesse der anderen. Das Innere des Schiffes stellte sich dann nach einer kurzen Kletterpartie hinauf in das Ruderhaus wahrlich als dunkel heraus. Verlassen und leer wenn man von wenigen Fischen absah lag der gigantische Raum mit den lichtlosen Computerkonsolen vor ihnen. Und noch während Eric die ersten von Salzwasser und Druck beschädigten Kabel und Aparate aus der Brücke zu reißen verspürte Devan einen erneuten Anflug von „Das Böse lauert in unserer Nähe“.

Nach einer kurzen Bestandsaufnahme des Ruderhauses konnten allerdings auch die panischen und flehentlichen Blicke Devans die anderen drei nicht davon abhalten sich zumindest bis in die Kapitänskajüte, ein Deck unter ihnen, zu wagen. Also wurden die großen Schotts ins Innere geöffnet um sich durch die gefluteten Gänge zu bewegen. Devan verfiel beinahe in eine Panikstarre als er dann kurz nach dem Verlassen des Ruderhauses im Sediment, welches das Innere des Schiffes wie eine dicke Staubschicht bedeckte, einen frischen Stiefelabdruck erkennen konnte. Eine deutliche Fußspur führte in den schmalen Sicherungsschacht der hinter dem Ruderhaus her verlief und aus dem zahlreiche Kabel hervor hingen, die angesichts des Sinkens des Schiffes damals wohl nicht sauber an ihrem Platz bleiben wollten.

Nachdem Jola, Eric und Crunk dann in diesem schmalen Gang und in ihren sperrigen Anzügen sich mit einem zombieartigen Wesen ein Gefecht geliefert hatten wurden Devans Warnungen wieder mehr Gewicht verliehen und die weitere Reise in das Innere des Schiffes wurde um einiges bedrückender. Aufgewirbeltes Sediment verhinderte die Sicht, verschlossene Türen verhinderten das Durchkommen und mysteriöse Schatten die in die Leiber von schon vor langer Zeit verstorbenen Seeleuten gefahren waren und Devan regelrecht in den Wahnsinn trieben, verhinderten eine angenehme Reise durch die schmalen Gänge.

Nach einem letzten Gefecht mit einem gigantischen Klumpen der aus toten Seeleuten zu bestehen schien und in dessen Verlauf Jola sich beinahe zu dieser Menge an Personen gesellt hatte fasste sich die kleine Gruppe ein Herz und verschwand recht zügig wieder aus dem stählernen und halb im Schlick verborgenen Sarg… Allerdings nicht ohne vorher den Tresor aus der Kapitänskajüte zu knacken und ihre Beute an sich zu nehmen… früh übt sich was ein Pirat werden will.

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Eintrag # 11
20.000 und eine Meile unter dem Meer

Nach der kurzen Reise durch das Sprungtor kommen die früheren Cleaner im Orbit über Maddoc Prime an. Der gesamte Planet scheint ein einziger Ozean zu sein der nur von wenigen Archipelen und kleinen Inseln durchzogen ist. Und irgendwo inmitten des gigantischen Blaus ortet AI den sich langsam bewegenden Datenstrom des gesuchten Arsenals in einer Tiefe von etwa 17.000 Metern.

Da Raumschiffe nun einmal für das Vakuum zwischen den Sternen konstruiert sind, bleibt den Helden nichts anderes übrig als auf der Planetenoberfläche nach einem Fahrzeug zu suchen welches den Druck der Tiefe standhalten kann. Mit der festen Absicht nun also unter die spiegelnde Oberfläche zu tauchen, setzt Crunk das Schiff zum Landeanflug auf einen kleinen abseits gelegenen Tourismusort mit dem Namen Clouds end an.

Nachdem AI alle Anwesenden über die Gewohnheiten und Regeln auf dem Archipel informiert hat, wird Eric noch bleicher als er eh ist. Mutanten die es nämlich wagen auf Clouds end einen Fuß auf Land zu setzen, müssen damit rechnen diesen auch zu verlieren. Aber da Ruhm, Reichtum und schwere Waffen wahrscheinlich hinter dem Steg auf alle Mutigen warten würde umging er nach der Landung durch einen beherzten Sprung vom Steg in das unbekannte Gewässer sämtliche Gesundheitsscans die die Neuankömmlinge durchleuchten sollten und schafte es nass aber ungescant auf Clouds ends warmen Strände.

Nun galt es also loszuziehen und ein möglichst preisgünstiges Tiefseevehikel zu finden. Nach einem kurzen Geplänkel mit den örtlichen Nahverkehrsunternehmen, nach dem sämtliche Anwesenden mit der Ausnahme von Dr. Muahr den Entschluss fasten zu Fuß zu gehen, erreichten sie die Tourismusmetropole von Clouds end. Auf der einen Seite reihten sich Hotels, Gaststätten und Geschäfte aneinander, während in den Altstadtgebieten sich die Fischereizentren und die Wohnungen der der hier Lebenden wild durcheinander mischten. Gerade die Gebäude der Oro ´ym fanden sich hauptsächlich in diesen Gebieten. Doch das wirklich Interessante an der Stadt war nicht die multikulturelle Wohnkultur in nall ihrer Pracht, sonder, dass in nahezu jedem Garten ein U-Bott zu finden war, welches gemietet werden konnte.

Nach einigen Strandpartys und dem einen oder anderen Drogenkonsum erhielten dann nahezu alle Anwesenden eine gemeinsame Epiphanie. Eine gemeinsame Halluzination die sie alle miteinander teilten nachdem sie einem alten Schamanen der Oro´ym bei einer nächtlichen Straßenpredigt zusahen und wohl zu dicht an den dampfenden Opferschalen mit den fremden Kräutern standen. Auf jeden Fall hatten alle bis auf den irgenwie resistenten Eric Einblicke in eine furchtbare mögliche Zukunft, in der sich ein dunkler Prophet erhob, die Meere sich schwarz färbten und das Leben unter Qualen zum ersterben kam. Wie passend, das erst vor wenigen Tagen die ersten Fälle einer pestähnlichen Krankheit auf Clouds end auftraten und die Oro´ym Schamanen wie wirr von einem „Verseuchten“ sprechen der auf den Planeten gekommen ist um Verdammnis, Leid, Tod und all die netten Schattenseiten der Zivilisation zu bringen.

Nach längerem Hin und Her schaften es die ehemaligen Cleaner mit ein wenig Druck von Devon ein organisch wirkendes U-Boot in Krebsform von einem Oro ´ym namens Rotlick zu mieten. Sie packten alles was sie brauchten an Bord des überdimensionalen krebsförmigen U-bootes und machten sich ohne Leaf, die lieber die Sonne an der Oberfläche genießen wollte auf den Weg zu einem der angenehmeren Strände mit Heavymetal in den Ohren und einem eiskalten Wodka in der Thermoskanne.

Der die Abenteurer begleitende Rotlick steuerte jedenfalls die Spieler weg von der Sonne in die finsteren Unterseeschluchten von Maddoc Prime. Da Finsternis an und für sich mehr gute als schlechte Seiten hat, genossen alle so lange die ruhige Schussfahrt in die Kälte, bis ein gigantesches Unterseeisches Monster sich an dem Schiff zu reiben begann und seine Parasiten auf das Boot von Rotlick übertrug. Diese nagten sich durch die Schiffshülle und mussten auf die gute alte Weise von den Anwesenden hinaus gebeten werden. Nach einer kurzen Schießerei etwa elftausend Meilen unter dem Meer, waren die Abenteurer wieder alleine an Bord des Riesenkrebses.

Allerdings scheint der Besuch der Parasiten einige kleine Probleme mit sich gebracht haben. Das Energielevel des Schiffes von Rotlick sinkt rapide…

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Eintrag # 10
Aale, Käfer und Explosionen

Auf der Monument bricht allmählich die Hölle los. Die eher praktisch und weniger religiös denkende Mehrheit der Bevölkerung lehnt sich zunehmend brutaler gegen die fanatisch handelnden Gläubigen der Kirche, welche sich auf dem Weg ihres religiösen Kreuzzuges befinden, auf. Überall finden sich kleine Gruppierungen von Bürgern die zur Treibjagd auf die predigenden Priester und flammenwerfenden Tempelavestis rufen.

Grade in diesem einsetzenden Chaos brechen die Abenteurer gemeinsam mit einem frisch aus Erics Badewanne geholten und in einer alten Munitionskiste aufbewahrten „Psychoaal“ auf um Crames Auftrag auszuführen und den Fisch in den Werftchef Axle zu implementieren.

Nach einem kurzen Geplänkel mit dem irritierten und widerspenstigen Insektoiden gelang es den ehemaligen Cleanern, Axles Gesicht in die Munitionskiste zu drücken, damit der Fisch sich selbstständig einen Weg in dessen Körper suchen konnte. Doch anstelle nun stramm zu stehen und auf etwaige Befehle zu warten begann Axle lediglich spastisch zu zucken und fiel tot um. … Grade als die Frage laut wurde ob Axle eventuell ein Aal-lergiker fishsei oder dies zu der Wirkung eines Psychoaals gehören würde meldete sich Crame per Comlink und informierte die Anwesenden über ihren Fauxpas. Die gesamte Idee mit dem Fisch entsprang lediglich Crames Gedanken, der nun hysterisch darüber lachte wie simpel es war die Gedanken der jetzigen Mörder zu vernebeln. Ab diesem Moment wurde es ein wenig turbulent. Anstelle ausgiebig zu fluchen und eine Rache für Crame zu planen galt es nun aus der Werft zu fliehen in der es glücklicherweise zu einem kleinen Gefecht zwischen den Arbeitern und einigen Avestis kam. Die Unruhe nutzend sprangen die flüchtigen Abenteurer in ein nahes Taxi und machten sich auf den Weg zurück zu dem Hangar in dem die Savuensis auf sie wartete.

Da momentan alle Wege zu einem Sprungantrieb, ohne eine halbe Millionen Credits ausgeben zu müssen oder 40 metrische Tonnen Stahl zu stehlen, verloren gegangen waren, begann die Grübelei von neuem. Allerdings galt es nicht lange die grauen Zellen anzustrengen. Ihr Taxi geriet unter Beschuss musste letztlich nach einer wilden Fahrt notlanden. Die darauffolgende Flucht der einzelnen zu Fuß stellte sich für den Großteil der Leute problemlos da. Lediglich Eric geriet in die vier Hände eines Vorox mit dem Namen Vell, der anscheinend recht wohlhabend und der Kirche gegenüber eher negativ eigestellt war. Dieser offenbarte den Abenteurern eine neue Option an einen Sprungantrieb zu kommen. Das einzige was nun zwischen einem Flug durch das Raumtor und Eric, Jola, Gntak und Crunk stand war eine gigantische Lastbarke, die etwa 500 Container mit der auf Dorm abgebauten Gewürzdroge an Bord eines Kirchenschiffes bringen sollte. Vells Wunsch war, dass diese Lieferung die Kirche nie erreichen würde und bat Eric um die Vernichtung des Transports.

Die Entscheidung einfach einen Sprungantrieb zu stehlen oder Vells Auftrag anzunehmen fiel sehr schnell und nur zwei Raketen und eine Salve mit den Laserkannonen der Savuensis später konnten sich die Mörder und jetzigen Terroristen an Bord eines imperialen Versorgungsträgers ihren nahezu neuen Sprungantrieb einbauen lassen.

Nach den immer stärker ausufernden Revolten an Bord er Monument und den Ausschreitungen auf Oasis verlies die Flotte von mehr als 100 Kirchenschiffen das System Shift letztlich durch das gigantische Tor während die Savuensis modifiziert wurde. Nun galt es den Wünschen von Professor nick Folge zu leisten und zu dem Koordinaten von AI zu reisen.

Nächstes Ziel: der Wasserplanet Maddoc Prime.

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Eintrag # 9
Herr Ober einen Pils bitte

Der Aufenthalt der Gruppe in der Wohnung des Boten aus dem sie Informationen über Crame herauspressen wollten artete zumindest in zwei Hinsichten erfolgreich aus, auch wenn sie keine wirklich wichtigen Infos über den Tierhändler direkt erhielten. Zum einen plünderten die Anwesenden den Kühlschrank und vernichteten effektiv und erfolgreich sämtliche Lebens- und Genussmittel. Zum anderen barg Eric eine rare Spezies eines Halluzinationen hervorrufenden Sporengewächses deren Eigenschaften er sofort in uneigennütziger Manier an seinem eigenen Körper erforschte.

Nach den ersten flüchtigen Begegnungen mit nicht existenten Bedrohungen fiel er in ein Koma und der Rest der Gruppe machte sich auf den Weg um nun endlich Crame mit seinem kommenden Schicksal zu konfrontieren. Letztlich befanden sich 4 Crewmitglieder der „Epic Fail“ im Flur vor Crames ausladender Wohnung. Der Vertreiber unregistrierter Lebewesen besaß 4 einzelne Wohnungen und hatte anscheinend vom Vermieter die Erlaubnis sämtliche Trennwände zu entfernen erhalten. Bereits vor dem Betreten der Wohnung wurde allen Anwesenden klar das hinter den Türen der reinste Dschungel herrschen musste. Gerüche und das schwüle Klima in diesem Stockwerk passten mehr in ein Zirkuszelt in einer Regenwaldregion als in das schlecht in Schuss gehaltene Mietshaus.

Nachdem Dr. Muahr auf konventionelle und direkte Weise den Kontakt zu Crame hergestellt hatte, er klingelte an der Tür und sagte ihm dass sie gekommen waren um ihn zu töten, standen die früheren Cleaner erneut vor verschlossenen Türen.

Ein wenig genervt und am Ende seiner nahezu unerschöpflichen Geduld schoss daraufhin Crunk das Schloss auf, betrat den kleinen Flur hinter der Tür und fiel beinahe dem improvisierten Einbrecherschutz, den Crame eingerichtet hatte zum Opfer. Nicht hilft einem mehr zu einem Geistesblitz als 20.000 Volt die einem durch die Beine schlagen.

Nachdem es alle Anwesenden gelang teils mit Sprüngen, teils mit improvisierten Blitzableitern oder wie in Dr. Muahrs Fall mit stoischer Gelassenheit diese Hürde überwinden und den Zugang zu Crames Lagerraum zu erhalten galt es zunächst für die weniger Vorbereiteten nach Luft zu schnappen. Die Gerüche brannten sich durch jede Schleimhaut und erneut wurde Crunk das Opfer seiner feinen Nase als er nahezu bewusstlos um Sauerstoff ringend zwischen den zahllosen Käfigen in denen sich die exotischsten und befremdlichsten Tiere tummelten, an einer Wand abstützte.

Jola und Gntak betrachteten das Spektakel an frei umherwandernden und in Käfigen untergebrachten Lebewesen durch ihre Atemgeräte und Dr. Muahr schien durch seinen Eigengeruch weniger anfällig für solche Situationen zu sein. Crame der sich inmitten der umher tummelnden Tiere aufhielt war eher enerviert als beunruhigt über die Anwesenheit seiner neuen Gäste war, fragte erneut nach dem wirklichen Grund für die Anwesenheit der vier Personen. Nachdem der Doktor wiederholt von den Tötungsabsichten berichtete und Jola dies durch das Ziehen und Abfeuern ihrer Waffe unterstrich kühlte die Gastfreundlich der Vorox deutlich ab und ein kleines Gefecht entbrannte zwischen den beiden, während Gntak unbeobachtet von allen anderen einen mitgebrachten Zylinder mit Zyanidgas detonieren lies. Das kleine Gefecht wurde allerdings zügig durch Doktor Muahr beendet der es nicht einsah einen „ehrlichen“ Voroxbürger von Paxton zu töten und auf eine andere Lösung drängte… bis zu jenem Zeit hatte allerdings leider das Gas von Gntak bereits Tiere im wert von 8.500 Credits getötet für welche Crame einen Schadensersatz forderte. Nun stellte sich die Frage ob Dr. Muahrs Einwände als zweitrangig eingestuft werden sollten und Crame trotz allem beseitigt werden musste oder sich eine neue Möglichkeit bieten würde an das Geld für einen Sprungantrieb zu kommen.

Crame eröffnete nachdem er über die gesamte Situation und den Auftrag des Käfers im Bilde war einen Gegenvorschlag. Er würde die Mannschaft mit einem Tier versorgen welches sie in das Exoskelet des Insektoiden auf der Monument implantieren müsse. Der Gedanke fremde Tiere in jemanden anderen hineinzustopfen schien allen anderen irgendwie zu gefallen, so wurde der Vorschlag von Crame zumindest erst einmal angenommen. Bei dem Tier handelt es sich um einen aalähnlichen ca. 40 Zentimeter langen schmarotzenden Fisch der sich an das zentrale Nervennetz seines Opfers saugt und diesen gefügig machen soll. Mit dem Fisch zusammen erhielten die Crewmitglieder ebenfalls ein Couvert mit Anweisungen die sie dem Insektoiden nach seiner Behandlung vorlesen sollten. Der Insektoid mit dem Namen Axle solle zu einem gewissen Jeff gehen und diesem seine Tentakel in den Hintern stecken…. Nach einem kurzen Stirnrunzeln taten alle Anwesenden diesen dubiosen Auftrag mit einem Achselzucken ab… was war es an ihnen zu urteilen.

Im Hangar ihres Schiffes wieder angekommen mussten sie allerdings eine furchtbare Entdeckung machen. Devon hatte von irgendjemandem anscheinend den irreführenden Auftrag erhalten den Rumpf der Schiffes mit dem Namen zu bemalen den sie gewählt hatten. Allerdings stand dort nicht „USS Epic Fail“ sondern es prangte ein „Savuensis“ in großen geschwungenen roten Lettern vom Rumpf. Nach einigen kurzen Überlegungen wurde entschieden zumindest vorläufig den Namen Savuensis beizubehalten.

Eric der es inzwischen zurück an Bord geschafft hatte aber bei weitem noch nicht wieder im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war torkelte und irrte ziellos auf dem Schiff herum und sorgte zumindest mit seinem Versuch seinen Mech im Rumpf des Schiffes zu aktivieren für ein gehobenes Spannungsmoment. Allgemein verhielt sich der früher so helle Kopf sehr neurotisch und gestört. So war es auch kein Wunder dass einstimmig beschlossen wurde den Fisch in Erics Badewanne so lange unterzubringen bis dieser gebraucht wurde.

Leaf hatte während sich die Rumpfcrew auf dem Planeten aufgehalten hatte eine Mechwaffe von Crunk verzockt, dafür allerdings Munition für die Raketenwerfer des Schiffes auftreiben können. Alles in allem wäre es ein schöner Tag geworden wäre nicht ein ehemaliger Bekannter aufgetaucht. Morb, der inzwischen anscheinend nach seinem Angriff auf Sunny deutlich mitgenommen wirkte versuchte zunächst selber und dann über einen Auftragskiller an Jola heranzukommen, welche allerdings keinen Kontakt zu Morb zu wünschen scheint.

Auf der Monument brechen inzwischen deutliche Unruhen der Bevölkerung auf. Die Anwesenheit der Kirche und das Verhalten der Avestis stößt zunehmend auf Wiederstand und die ersten offenen Aggressionen treten zu Tage Die höheren Stellen versuchen vergeblich zu schlichten und es kommt zu massiven Ausschreitungen in vielen Teilen von Paxton als sich große Teile der Bevölkerung gegen die Kirche und deren Richtlinien auflehnen.

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Eintrag # 8
Home is where your heart is...

Die Flucht des noch unbenannten Kreuzers war geglückt und alle beteiligten Abenteurer entkamen der Dauntless und deren Plasmakannonen relativ unbeschädigt. Lediglich das neuste Mitglied der Gruppe litt unter massiven Qualen. AI die künstliche Intelligenz litt unter dem massiven Verlust ihrer Daten und wirkte ein wenig verwirrt und weniger rational als man es von einer hochentwickelten Maschine erwartete.

Die vom Ausweichmanöver von Crunk bestimmte Flugbahn des Kreuzers führte zunächst in einen niedrigen Orbit um die Eiswelt Rulana von wo aus die Abenteurer zurück in Richtung Oasis aufbrechen wollten, um von dort ihre Schritte in Richtung des nächsten Arsenals weiter zu lenken, welches der Professor auf der Wasserwelt Madoc Prime vermutete.

Die Reise nach Oasis komplizierte sich jedoch in dem Moment als plötzlich ein Signalimpuls von der Planetenoberfläche den Energiekonverter des Kreuzers still legte und das Schiff sich mit einem ungewollten und plötzlichen Sturzflug dem Erdboden näherte. In wilder Panik machten sich Crunk, Eric und Gntak daran, dem ihnen sehr schnell entgegen schießenden Unausweichlichen die Stirn zu bieten. Sie legten Hebel um rissen Platinen heraus, drückten Knöpfe und schafften es irgendwie in wenigen Sekunden wieder Kontrolle über das Schiff zu erhalten… Allerdings befand sich das Schiff bereits so niedrig, dass sie es lediglich schafften eine Bruchlandung in einer mehrere hundert Meter tiefen Schlucht zu machen. Nach einer kurzen Schadensinspektion in der lediglich eine Fehlfunktion der Ladeluke festzustellen war konnten dann alle Anwesenden letztlich doch wieder aufatmen. Zumindest solange, bis sich eine seltsame Gestalt von jenseits der Schlucht kletternd der offenstehenden Lucke näherte.Dr. Muah Nach wenigen Schrecksekunden stellte sich die überaus hässliche aber dennoch immens stark wirkende Gestalt als ein Vorox heraus der auf den Namen Dr. Muahr hörte und zurzeit in einem naheliegenden militärischen Außenposten tätig war. Nach einer kurzen Erklärung offenbarte sich, dass anscheinend das letzte wissenschaftliche Experiment des Doktors für den Impuls zuständig war, der das Schiff auf den Planeten stürzen lies und das dieser anscheinend an tiefsitzenden psychischen Störungen leidet, die ihn zeitweise witzig und geistvoll und in Sekunden darauf stumpf wie einen alten Holzlöffel werden lässt.

Die darauffolgende Reparatur des Kreuzers auf dem Gelände des Außenpostens gestaltete sich geringfügig kompliziert, da der anwesende Kommandant den Besuchern ein sehr strenges Zeitlimit für die Instandsetzung gab und sich sehr abweisend der Mannschaft gegenüber verhielt. Nachdem dann der Kreuzer wieder intakt und zur Gänze wiederhergestellt den Orbit verlies und in Richtung Oasis aufbrach befand sich ein weiteres Mitglied in den Räumen des beschleunigenden Raumschiffs. Dr. Muahr befand sich im Tiefschlaf auf einem der Flure vor der Kantine in der er zuvor mit Gntak die Nahrungsmittelreserven des Schiffes beträchtlich reduziert hatte und empfand es als Genugtuung von dem militärisch geführten Eisbrocken zu entkommen.

Da niemand der bisherigen Gruppenmitglieder Einwände gegen seine Anwesenheit hervorbrachte, wurde der offensichtlich vercyberte Vorox so stillschweigend zu einem neuen Crewmitglied und unterstützt nun Leaf in der Chirurgie und Crunk bei den Kampfeinsätzen um sich sein Essen zu verdienen … wenn er Lust dazu empfindet.

Nach einem kurzen Raumflug, in welchem der Professor drei Sprungtorschlüssel (Madoc, Leagueheim und Pyre) aus dem Datenwirwar von AI extrahierte, erreichte die angewachsene Crew dann letztlich den Raum über Oasis und verharrte einen Augenblick in Verwunderung als sie die zahlreichen Raumschiffe der Kirche um die Monument treiben sahen. Da die Reparaturen des Kreuzers im Hangar von AI´s ursprünglichen Reich wegen den fehlenden Ersatzteilen nicht vollständig abgeschlossen war und der Sprungantrieb nach wie vor nicht einsatztauglich war galt der Wunsch aller, zunächst die nötigen Ersatzteile und Reparaturen zur Gänze in den unerschöpflichen Docks des Raumgiganten vorzunehmen.

Nach der Ankunft in einem Hangar der Monument wurde zunächst aber kurz die Namensfindung des bis dato unbekannten Kreuzers zelebriert, der von nun an „USS EPIC FAIL“ lauten sollte obwohl einige Mitglieder der Mannschaft diese Wahl doch anzuzweifeln wagten. Nach den nötigen Absprachen, fiel das Interesse dann auf die ursprüngliche Bezahlung für Nicks letzten Auftrag der vom Professor überwiesen werden sollte. Da allerdings die finanziellen Mittel des Wissenschaftlers von einer höheren Ebene eingefroren wurden, mussten sie zunächst auf eine Bezahlung verzichten bis der ehemals von der urthorthodoxen Universität gesponserte Forscher auf eine andere finanzielle Quelle zugreifen kann. Die gesamte Monument erscheint den neuen Ankömmlingen als wäre sie von der Kirche überrannt worden. Überall wird gepredigt, Templer und Avestis durchstreifen die Sektoren und überall wird für einen bevorstehenden Kreuzzug geworben. Unter den zahlreichen neuen Besuchern des gigantischen Schiffes und dem regen Treiben der Händler begannen dann alle Anwesenden mit ihren unterschiedlichen Tätigkeiten. Jola recherchierte um die Hintergründe des Professors und Devons zu klären und versicherte sich über deren Ehrlichkeit. Crunk wandte sich seinen spirituellen Wurzeln zu und tauchte tief in den Sektoren unter in denen die Ur-Ukar ihr Lager haben. Gntak erzeugte erneut chemische Kampfstoffe, arbeitete am Schiff und machte sich zusammen mit Eric daran einen Sprungantrieb für die USS Epic Fail zu erwerben.

Nach einer längeren Suche und zähen Verhandlungen erhielten Eric und Gntak letztlich ein Angebot welches sehr vorteilhaft auf sie wirkte. Anstelle 250.000 Credits für einen Sprungantrieb der Kreuzerklasse zu bezahlen würden sie lediglich 10.000 aufbringen müssen. Allerdings galt es im Rahmen dieses Geschäftes auch einen alten Bekannten ausfindig zu machen und diesen zu eliminieren. Dem käferähnliche Händler an Bord der Monument der den Antrieb feilbot, wurde vor kurzer Zeit eine Ladung seltener Tiere entwendet, die von einem dubiosen Händler mit dem Namen Crame in Paxton, für den die Cleaner früher tätig waren, weiterverkauft wurden. Aber auch einen weiteren alten Bekannten konnten Jola und Gntak an Bord der Monument erkennen. Der tot geglaubte Sunny und ehemalige Pilot der Monument, wandelte in einer Robe der Avestis durch die Menge und betrat letztlich ein Shuttle welches ihn an Bord eines großen Versorgungskreuzers der Templer brachte.

Zwei Tage nachdem die Epic Fail sich an der Monument festgemacht hatte traf zudem noch eine weitere Überraschung ein. Die beschädigte Dauntless legte für Reparaturzwecke an und sprunghaft schnellte das Kopfgeld welches auf jedes einzelne Crewmitglied ausgesetzt war auf die stolze Summe von 100.000 Credits an, während gigantische Mengen an Gewürzdrogen vom Planeten Dorm an die Streitkräfte der Kirche übergeben wurden. Ebenfalls kammen erneut Gerüchte über den Verseuchten auf, der alleine durch seine Präsenz Unheil auf all jene Planeten bringt auf die er einen Fuß setzt und wegen seiner Taten von der Kirche gesucht wird. Da all dies Gründe waren das System Shift möglichst schnell zu verlassen machten sich alle daran den Tierhändler Crame zu finden und so zügig an den erwünschten und so dringend benötigten Sprungantrieb (zu einem vertretbaren Preis) zu kommen. Es wurde Kontakt zu Crame aufgenommen, sein Haus wurde belagert und beobachtet und es wurden zahlreiche Gehirnzellen gequält, bis letztlich Crunk und Dr. Muahr sich einschalteten und befreit von jeglichem Planen, begannen Leuten ernsthaft weh zu tun die Crame belieferten…

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Eintrag # 7
Offenbarung

Nachdem die Kontrollen der beiden Schiffe Leaf und Crunk von den Bordcomputern entzogen wurden, blieb den Akteuren lediglich das Beobachten wie ihr neuer Kreuzer und Devons alter Frachter in das Innere des Planetoiden gesteuert und in einem gigantischen unterirdischen Hangar arretiert wurden. Im verschwimmenden Wirrwarr der blinkenden Kontrollleuchten der Brücke durchquerten beide Schiffe ein schmales Kraftfeld, dass die durchaus atembare Atmosphäre im Inneren der Anlage hielt und bewegten sich durch eine riesige und noch immer aktive Maschinerie von arbeitenden Laderobotern und Reparaturdrohnen. Die sich vor ihnen eröffnete Welt stellte ein gigantisches unterirdisches Reich da, welches seit Äonen in dem planetoiden Bruchstück von der Größe Nordamerikas, vergessen aber noch aktiv, auf die Ankunft von denkenden und lebenden Wesen wartete. Nach einem sicher geleiteten Flug durch den umfangreichen Hangar und vorbei an diversen leeren Werften wurden beide Schiffe neben drei weiteren, ihnen bis dato unbekannten, Raumtransportern an einer Landevorrichtung befestigt. Das hastige und geschäftig erscheinende Treiben der Reperatur – und Wartungsdrohnen die ihr Ballet in jedem Winkel der Basis aufführten und den unterschiedlichsten Aufgaben nachgingen begeisterte alle Anwesenden, stellte aber auch die Frage in den Raum wie aktiv noch die Verteidigungssysteme dieser Basis sein würden. Just in diesem Moment bemerkte Nikodemus das wohl seit geraumer Zeit sein Ring auffällige Muster auf seiner ansonsten Mattsilber glänzenden Oberfläche zeigte und schwach zu leuchten begann. Hangar

In einem wahren Rausch der Forschungslust ergriff er die Initiative und legte ein für sein Alter bemerkenswertes Tempo an den Tag als er an allen Anwesenden vorbei rannte und die Ladeluke öffnete. Ein wenig besonnener folgten dann aber auch die restlichen ehemaligen Cleaner dem erbosten Devon der versuchte seinen Mentor wieder einzuholen und sich darum sorgte ob der engagierte Wissenschaftler in seinem Wahn eventuell über eine Brüstung in den recht unvermeidlichen Tod stürzen, zwischen einige der umher rasenden Drohnen geraten oder ,was ihm als am wahrscheinlichsten erschien einen massiven Einsatz des Sicherheitssystems provozieren könnte. Da sich die Atmosphäre im Inneren des Hangars sich wirklich als ungefährlich zeigte, verzichteten alle auf den Einsatz von Raumanzügen und fanden sich auf einem gigantischen Eisensteg außerhalb des Schiffes wieder. Schwebende Roboter stürzten sich förmlich auf die Schiffshülle und begannen mit ihren vorprogrammierten Wartungsaufgaben. Die Schiffe wurden in nur wenigen Sekunden vor den Augen der Entdecker Mittelpunkt eines wahren Gewitters aus Lichtbögen als sich eine Horde von Wartungseinheiten an die Instandsetzung der Hüllen machten und mehrere Kabelbäume und Schläuche an die Schiffe angeschlossen wurden um die Systeme der Bordcomputer zu warten und die inzwischen recht leeren Hydrogentanks zu füllen.

Die neuerwachte Begeisterung von Professor Nikodemus für diese gigantische Entdeckung lässt ihn wie einen vorpubertären kleinen Jungen in einem Spielzeuggeschäft kurz vor Weihnachten wirken und Devon beginnt sich große Sorgen darum zu machen wie er seinen Mentor unter einer Art von Kontrolle halten kann während alle Beteiligten die riesigen Verladeeinheiten beobachten, die auf den zahlreichen Ebenen ihren Tätigkeiten nachgehen. Nirgends ist ein lebendiges Wesen zu sehen, dennoch wirkt durch das geschäftige Tun der Maschinen alles wie ein gigantischer Raumhafen. Der noch immer glühende Ring am Finger von Nikodemus scheint allerdings noch weitere Geheimnisse zu enthüllen, als er nach einigen unvorsichtigen Spielerrein an einem der zahlreichen Kontrollgeräte von einer weiblichen Person als Leutnant angesprochen wird und eine glimmende und pulsierende Linie auf dem Boden erscheint welcher er bis zum Kommandoraum folgen soll um sich dort zu melden. Da niemand eine bessere Idee vorweisen kann und sich die Neugierde aller Anwesenden nur schwer im Zaum halten lässt, beginnen sie eine länger als gedacht dauernde Wanderung durch die unterirdische und von Maschinen bevölkerte Stadt. Zwischen zahlreichen Abzweigungen in andere Gänge, diversen alten Fabriken und Maschinen, deren Zweck sich erst nach längerer Forschung gezeigt hätte stieß die Gruppe von Touristen immer wieder auf gigantische Wachmechs die die menschenleeren und weiträumigen Gänge patroulierten aber von der Präsenz der neuen Besucher keine Notitz nahmen. Überall an den Wänden fanden sich kleine Schilder die den Weg zu den unterschiedlichsten Orten wie Kraftzellen, Wach- oder Versorgungsräume und Aussichtsdecks in diesem Netzwerk aus Gängen wiesen … leider konnte zu diesem Zeitpunkt aber leider niemand die ihnen unbekannten Schriftzeichen verstehen und bis auf einige Zahlen blieben die Schriften für alle bis auf den Professor und Devon ein Mysterium.

Nach einem 3 km langen Orientierungslauf, der ohne die pulsierende Linie wie ein Ausflug in ein Labyrinth gewesen wäre erreichte die Gruppe die Tore zum Kommandoraum und hatten beim Ansehen der großen verschlossenen Öffnungen zahlreiche und nicht unbedingt positive Erinnerungen an ihre Begegnung mit den Wachmechs der vor kurzem besuchten Terraformingmaschine. Zu ihrer großen Erleichterung fiel ihre Begrüßung nach dem Betreten des gigantischen zylinderförmigen Raumes deutlich freundlicher aus. Und nach wenigen Augenblicken der Orientierung in dem von zahllosen Monitoren, Kabeln und Röhren durchzogenen Raum erklang erneut die weibliche Stimme die Nikodemus bereits im Hangar begrüßt hatte und offenbarte sich als handelnde künstliche Intelligenz die den gesamten Komplex verwaltet.

Nachdem sich die gigantische Denkmaschine mittels eines künstlichen und nicht ganz fertiggestellten Avatars der Gruppe vorgestellt und den nichtmilitärischen Stand von Nikodemus erkannt hatte, folgte ein kurzer Einblick in die Geschichte der Anlage, die allem Anschein nach, nachdem ein Scheitern des Terraforminprozesses erkannt wurde zügig aber geordnet von allen menschlichen Wesen evakuiert und in die Obhut der KI übergeben wurde um weitere forschungsrelevante Daten bis zum Auseinanderbrechen des Planeten aufzuzeichnen. Die Herzen der ehemaligen Cleaner zerbrachen beinahe als sie erfuhren, dass alle wirklich wichtigen und kostbaren Gegenstände auf diese Weise mit dem Personal gerettet wurden und sich so nicht mehr in der Basis befinden würden, während Nikodemus sein Glück nicht fassen konnte Kontakt zu einer noch aktiven KI zu erhalten. In der daraufhin folgenden Konversation zwischen der KI sich selber als „AI“ bezeichnete und dem Professor wurden allerdings die wahren Ambitionen des Professors enthüllt, der sich allem Anschein nach auf der Suche nach einem uralten Artefakt befindet.

Einem Gegenstand mit dem Namen „Die Büchse der Pandora“

Dieser Begriff schien AI etwas zu sagen, allerdings konnte sie nicht auf all ihre Daten zugreifen und konnte so dem Professor lediglich wahrheitsgetreu sagen, dass sich sein Gesuchtes sich nicht innerhalb der Basis sondern in einem ihr leider unbekannten Depot befinden würde. Auf Anfrage von Eric und Gntak erläuterte Nikodemus den Anwesenden, dass es sich hierbei um eine ultrastarke Energiequelle handeln würde deren Nutzen nicht klar definiert wurde. Die Büchse würde etwas wie einen heiligen Gral darstellen, deren Nutzen allerdings komplett fraglich sei. Es könne sich um eine Waffe handeln, eine künstliche Sonne, ein neues Torsystem oder möglicherweise sogar um ein Gerät handeln um die Sonnen neu zu empfachen. In einer ermüdenden Prozedur gelang es AI, Devon und Nikodemus letztlich mögliche Aufenthaltsorte der Büchse auszumachen und deren Koordinaten im Bordcomputer der medizinischen Begleitkreuzers zu speichern.

Da keiner der Gruppe Nikodemus und Devon bei ihrer daraufhin folgenden Forschungsekstase beistehen konnte oder wollte, machten sich alle Anwesenden, nachdem sie Zutrittsrechte von AI in Form von Ringen wie Nikodemus Ring erhielten, auf den Weg die verzweigten Einrichtungen der Basis zu erforschen und nach verbleibenden Wertgegenständen zu suchen. Dennoch musste sich Jola zunächst versichern, dass der verrückte Professor nicht aus Versehen den Selbstzerstörungsknopf drücke und blickte diesem beim anfänglichen aufstellen der Forschungsgeräte über die Schulter und half Devon beim aufstellen der selbigen.

In dem seit 2733 Jahren verlassenen Komplex fanden sich zur Freude der Besucher dennoch trotz der Evakuierung einige durchaus als nützlich erscheinende Gegenstände. Gntak duplizierte die gut erhaltene medizinisch-biologische Datenbank die er in den Forschungsbereichen fand und fügte sie der Datenbank ihres Schiffes hinzu. Crunk sicherte drei Mechs und einige Waffen die er im noch immer gut gefüllten Arsenal fand und schaffte sie mit etwas Hilfe in den Laderaum ihres Schiffes. Devon und Nikodemus brachten weitere Orte in Erfahrung an denen KI´s bis vor kurzem aktiv Daten an AI sendeten und wo sich eventuell Hinweise auf den Verbleib der Büchse der Pandora finden lassen. Leichtes Equipment hingegen wie Personenwaffen, Reperaturwerkzeug, Implantate oder Rüstungen wurden allem Anschein nach allerdings entfernt als man merkte das der Planet instabil wurde und in ein Depot auf einen anderen Planeten gebracht. Dennoch genossen alle den Besuch in der Station in vollen Zügen. AI stellte ihnen hervorragende Mannschaftsquartiere zur Verfügung und die immer noch intakten Biosphären und das Vergnügungssystem mit den Holographischen Programmen motivierten alle mit Ausnahme des Professors sich ein wenig zurückzulehnen.

Nach zwei Tagen wohl verdienten Urlaub begannen allerdings wie von einigen der Crewmitgliedern befürchtet die Näherungssensoren von AI die Ankunft eines großen Raumkreuzers zu registrieren, der aus den noch aktiven Verteidigungssystemen der Station innerhalb von Sekunden Sternenstaub machte und sich unbeirrt durch das Trümmerfeld dem Hangar des Planetoiden näherte. DauntlessErst als das fremde Schiff sich unmittelbar nahe des Hangars befand und begann sich in eine Feuerposition zu manövrieren konnten die Kameras von AI die Hülle des Schiffes in Gänze dokumentieren auf der neben dem Namen „Dauntless“ auch zahlreiche Symbole des Silberphönix Inquisitionsorden prangten. Demselben Orden, dem anscheinend die Kampftruppe angehörte die vor wenigen Tagen die ehemaligen Cleaner von Oasis vertrieben und das Haus von Nick in Schutt und Asche legten. Im Handumdrehen infiltrierten Landungseinheiten der Dauntless die Basis und kämpten, brannten und sprengten sich einen Weg durch die einsetztende Verteidigung von AI. Eine gewaltige Detonation die durch das gesamte Innere der der Anlage lief zeugte von der gewaltigen Feuerkraft des Schiffes als nur nach einer einzigen Salve der Bordkannonen das Hangartor gesprengt wurde. Explosionen fraßen sich durch das bunte Treiben der Wartungsdrohnen und in einem einzelnen Lichtblitz wurde der alte Frachter, der die Abenteurer damals von Dorm rettete, und die drei Transportschiffe, die während ihrer Ankunft auf sie gewartet hatten, in Fetzen gerissen. AI hatte glücklicherweise den Kreuzer ihrer Besucher bei dem ersten Anzeichen der Eindringlinge zu einem Massekatapult befördert, welches früher für den Einsatz von Rettungskapseln genutzt wurde. In der daruafhin folgenden Flucht zum Massekatapult teilte sich die Gruppe in zwei Teams: Crunk und Gntak die sich zum Arsenal aufmachten und einen der verbliebenen unmunitionierten Panzern zu nutzten um sich mit Gewalt einen Zugang zu ihrem Schiff zu schaffen. Begleitet von Leaf die sich in einem Kampfmech versuchte. Jola, Eric, Devon und der als er sie nicht begleiten wollte, bewußtlos geschlagene Nikodemus die mit einem schnellen Verladefahrzeug und einem Transportmech den direkten Weg bestritten.

Beide Gruppen kamen zu ihrem Erstaunen beinahe gleichzeitig am Massekatapult an und mussten zu ihrem Erschrecken feststellen, dass sie hier bereits erwartet wurden. Ihr Schiff war noch nicht vollständig in der Abschussvorrichtung arretiert und direkt unter dem Mechanismus warte ein größerer Trupp von schwer bewaffneten Infanteriesoldaten die von einem imposant wirkenden Kämpfer angeführt wurden. In dem daraufhin entstehendem Scharmützel gelang es Crunk zahlreiche Gegner unter den Ketten des Panzers zu zermalmen bis ein von dem Kämpfer beschworenes Wesen die Panzerung des Fahrzeugs mit einem einzigen Schnitt zerstörte. Während einige der Crewmitglieder versuchten in die geöffnete Ladeluke zu klettern, gaben andere ihnen Deckung vor den Soldaten. Als dann allerdings von AI die Warnung kam, dass sich die Dauntless nahe der Abschussvorrichtung des Massekatapults neu stationieren würde siegte der Überlebensinstinkt der Abenteuer und mit einer letzten Kraftanstrengung schafften es alle unter verletzt aber lebendig an Bord ihres Schiffes, während der Kommandant der Gruppe alles mögliche versucht um den Abschuss des Katapults zu verhindern. Nachdem sich das Schott vor dem Massekatapult öffnete und der Countdown von AI gesteuert unbeirrt herunter tickte tauchten im Blickwinkel der Flüchtenden die ersten Aufbauten der Dauntless auf die mit ihrem Rumpf drauf und dran war den letzten Fluchtweg zu verschließen. In letzter Sekunde wurde der medizinische Begleitkreuzer über die Geschütztürme der Dauntless hinaus in die Schwärze des Alls katapultiert, während der große Kreuzer im anscheinend wirkungslosen Sperrfeuer von AI´s Verteidigungssystemen zurückblieb und mit der gigantischen Basis schnell kleiner wurde. Direkt nach dem Verlassen des planetaren Trümmerfelds erreichte die Brücke des Kreuzers eine finale Übertragung von AI denen alle Crewmitglieder und auch der inzwischen wieder zu sich gekommene Nikodemus folgten. Zu sehen ist eine dürre Gestallt eines Kahlköpfigen dünnen Menschen der in einer roten Robe gehüllt inmitten des Kommandoraums von AI steht. Er scheint den künstlichen Avatar nach etwas zu fragen und als sich AI´s Lippen zu bewegen aufhören schießen aus der Faust des Menschen leuchtende Blitze hervor die über die Thinkmaschine zu tanzen scheinen, die Flüssigkeiten in den Röhren zum kochen bringen und die empfindlichen elektrischen Leitungen rösten. Mit einer letzten flackernden und leicht gestörten Übertragung eines Datenpaketes wird die Verbindung unterbrochen als von Devon Lippen in einem unheilschwangeren Ton leise der Name „Mistborne“ geformt wird und er die Kommandobrücke verlässt.

Unterdessen stürzt sich Nikodemus förmlich auf die empfangenen Daten und ruft sämtliche Entschlüsselungsprogramme des Schiffes auf…

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Eintrag #6

Abmarsch

Nach einer kurzen Besprechung untereinander entscheiden sich die nun heimatlosen Cleaner für einen kleinen Ausflug zur nächstgrößeren Metropole auf Oasis um dort nachdem sie nicht mehr zurück ins Brickhouse können Proviant und benötigte Waren zu erwerben. Da die einzelnen Charaktere bis auf ihren alten Frachter keine Fahrzeuge besitzen überzeugt Devon auf sehr eindringliche Art einen Mitarbeiter des Parkservices eines Edellokals nahe der Küste, der Gruppe zwei Fahrzeuge für den Tag zu überlassen. Jola und Leaf entscheiden sich mit Devon zusammen sich in Archwood nach Informationen über die seltsamen Angreifer in der vorangegangenen Nacht umzuhören und die Besorgungen zu erledigen, die der Seniorforscher seinem Studenten aufgetragen hat. Crunk, Gntak und Eric versuchen in der Zwischenzeit sich mit diversen Gütern einzudecken, die sie für die kommende Expedition als nützlich erachten einzudecken und tragen neben Proviant für 12 Tage auch diverse Chemikalien, Sicherheitsausrüstung, technisches Equipment, Munition und Rüstungen zusammen.

Aber auch Devon und seine beiden Begleiter kommen nicht mit leeren Händen zurück. Neben allerlei wissenschaftlichen Geräten in einem immens hohen Wert tragen Leaf und Jola zahlreiche Gerüchte zur Gruppe zurück.

1. Auf jedes der Crewmitglieder mit Ausnahme von Devon und seinem Mentor ist ein Kopfgeld in Höhe von 10.000 Credits verhängt worden.

2. Die neue Regierung der Gilden auf Dorm hat immens große Verträge mit hohen Ordensmitgliedern der Urthorthodoxen Kirche abgeschlossen, denen die zuvor bestehenden Gildenmeister die Genehmigung eindringlich verweigert hatte.

3. Es gibt einen unbekannten neuen Ersatzmann an Bord der Monument, der den Platz von Sunny eingenommen hat.

4. Es bestehen Gerüchte über einen Verseuchten der durch die bekannten Welten reist und wo immer er auftaucht Tot und Verderben mit sich bringt.

5. Vor dem Sprungtor von Leagueheim sammelt sich eine Flottille von Kirchenschiffen deren Ziele und Absichten noch unbekannt sind.

Nach einer kurzen Bestandsaufnahme der Crew und einer noch kürzeren Nacht bricht die zusammengewürfelte Mannschaft zu ihrem drei Tage andauernden Flug auf und verlässt Oasis in Richtung des verlassenen Kreuzers der im Weltall treibend auf diese zu warten scheint. Die Reise ist so verzweifelnd eintönig und langweilig, dass Crunk sogar den Entschluss fasst ein Tagebuch zu führen. planet Nach der Ankunft im Trümmerfeld des früheren Planeten und dem Erreichen der Überreste des zerschmetterten Hangars können alle Beteiligten voller Erstaunen erkennen, dass die umherirrenden Trümmer und auch das Schiff auf die Nähe des Ringes an Nikolaos Finger reagieren und sich in einem geringen Maß reaktivieren. Es vergeht eine gewisse Zeit bis der Kreuzer wieder annähernd mobil ist. Doch trotz der Manövrierbarkeit des Kreuzers steht fest, dass dringende Reparaturen stattfinden müssen und Ersatzteile gebraucht werden, welche die früheren Cleaner nur auf der Monument mit Sicherheit erlangen können. Dank der erhöhten Scanleistung des Schiffes kann die Crew eine große Energiesignatur in der Nähe orten, die sich als Bestandteil einer großen Terraformingmaschine identifizieren lässt und wie eine große Raumbasis wirkt. Zusammen mit Leaf die den Frachter steuert, legen sie mit dem Kreuzer an dieser an und verlassen fluchtartig nach einem Gefecht mit den noch aktiven Sicherheitsmechs die Station und brechen zu den von Nickodemus angegebenen Koordinaten die die Überreste des Planeten „Hope“ angeben auf, an denen er eine Schlüsselkonsole einer uralten Terraformingeinheit vermutet.

In den wahrhaft gigantischen Trümmern des Planeten entdeckt die Crew immer aktivierte Verteidigungssysteme die auf seltsame Weise allerdings nicht das Feuer auf den Kreuzer oder den hinterher fliegenden Frachter eröffnen sondern lediglich die beiden Schiffe scannen. Zwischen zwei großen Planetoiden trifft die Crew auf ein geradezu lächerlich großes Tor das in die frühere Planetenoberfläche eingelassen wurde und sich beim Nähern des Kreuzers langsam öffnet, während der seltsame Ring an Nikolaos Finger schwach zu glühen beginnt…

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Eintrag # 5
Die Ziellinie

Sitzung 5

Der Startschuss des großen Rennens nach Dorm wurde wortwörtlich gegeben. Aus allen Rohren begann Team Rot in einem wahren Drogenflash wie wild im Schatten des großen Frachters Monument auf alles zu feuern was auch nur ungefähr von der Zieloptik erfasst werden konnte.

Zusammen mit ihrem von Psychopudding hervorgerufenen Halluzinationen und ihrer Forderung nach dem Ableben aller Schlümpfe brachen sie alle Regeln des sportlichen Anstandes und versuchten nicht einmal ihr aggressives Vorgehen zu verbergen und wollten das erste Blut sehen. Nach zahlreichen Fehlschüssen der Scrapper und einem rasanten Start mit Zuhilfenahme einiger nicht ganz sachgerecht getunten Antrieben begann so ein Rennen das erst nach 3 Tagen sein Ende finden sollte.

Nachdem Team Rot sich auf die ehemaligen Cleaner im gelben Raumschiff eingeschossen hatte begann Crunk mit einigen sehr gewagten und teilweise unorthodoxen Flugmanövern die letztlich zu einer sehr riskanten Situation im Frachtraum von Team Gelb führte, wo Jola verzweifelt und ein wenig planlos die von Eric und Gntak zusammengestümperten Mienen aus der Luge zu werfen. Lediglich ihr gutes Karma verhinderte dass die ehemalige beinahe Polizistin aus der Luke in das Vakuum des Weltalls gesogen wurde beziehungsweise eine frei herumfliegende Miene den hintern Teil des Frachters wegsprengte.

Nach panischen Reperaturen von Eric und Gntak am zusammengeflickten Antrieb entging die Gruppe erneut einer Beinahe-Detonation im Weltall, da durch den Einsatz des Nachbrenners sich die Kühlanlage des Antriebes verabschiedete. Letztlich war es wohl doch Teamwork, der es dem gelben Team ermöglichte den Beschuss von Team Rot, den Beinahe Maschinenausfall und den unsachgemäßen Umgang mit Sprengstoffen zu überleben und das Team Rot auszuschalten bevor jemand anderes in Mitleidenschaft gezogen werden konnte.

Das restliche Rennen verlief dann etwa 24 Std recht langweilig. Das restliche Feld mit den 4 Maschinen teilte sich in zwei Gruppen auf. Team Blau (diejenigen die das Rennen hoffentlich gewinnen sollten) und Team Gelb (die Cleaner) versuchten durch ein Gravitaionsfeld eine höhere Beschleunigung zu erhalten, auch wenn sie das Risiko eingingen in einem planetaren Trümmerfeld mit Gesteinsbrocken zu kolidieren. Team Grün (Die Söldner) und Team Lila unter der Führung von Sunny nahmen den direkten und relativ risikofreien Weg nach Dorm.

Passend zu dem Zeitpunkt in dem Crunk das Schiff durch die Trümmer steuerte wurden die Mitglieder des gelben Team von der Erkenntnis überrascht, dass die Gildenbeauftragten wohl doch nicht so gut auf ihr Schiff aufgepasst hatten wie sie gehofft hatten. 3 strategisch im Schiffsrumpf verborgene Hüllenratten wurden anscheinend durch einen Mechanismus in die Bordelektronik entlassen und legten die Monitore, die Steuerung und die Regulation des Schubs lahm. Es folgte ein kurzer erbitterter Kampf mit improvisierten Waffen an Bord des blind dahin schießenden Schiffes bis alles Ratten ihre Sabotagemaßnahmen gezwungener Maßen beenden mussten. Trotzdem sahen sich die 5 Personen an Bord einem nun deutlich größeren Problem gegenüber und nur mit massiver Gewalt bekamen sie das Schiff wieder unter Kontrolle, dass inzwischen zahlreiche Trümmer getroffen hatte und zweifellos vollkommen vom Kurs abgekommen sein musste. Nachdem die Sensoren wieder arbeiteten fing das Team ein Ortungssignal in ihrer Nähe auf welches sie untersuchten und fanden zu ihrer Freude einen antiken medizinischen Begleitkreuzer der zweiten Republik in den Trümmern eines alten orbitalen Instandhaltungsdocks, der zur Zeit als der Planet auseinander brach wohl grade gewartet wurde und allem Anschein nach noch intakt ist. Kreuzer Also teilte sich das Team erneut. Ein Teil reparierte so weit wie möglich den Frachter und Crunk sowie Eric statteten dem Kreuzer einen Besuch ab. An Bord des Kreuzers fanden sie die Laderäume und Lager bis auf eine minimale Ausbeute sämtlich leer vor. Die Hülle des Schiffes ist vollkommen unbeschädigt, allerdings konnten sie den versiegelten Maschinenraum nicht kontrollieren. So speicherten die Teammitglieder die Position des Kreuzers um diesen bei späterer Gelegenheit zu bergen und machten sich auf das Rennen zu beenden in der Hoffnung, das Team Blau seine Bestimmung erfüllte.

Der gesamte unfreiwillige Zwischenstopp dauerte etwa 6 Stunden, warf das Schiff allerdings so weit ab vom Kurs und reduzierte dessen Geschwindigkeit so massiv, dass Team Gelb leider nur als vierte auf dem Wüstenplaneten Dorm ankamen. Nach dem Motto Dabeisein ist alles beendeten sie dennoch das Rennen und landeten neben den anderen Frachtern auf dem zentral in der Hauptstadt gelegenen 50 Stockwerke hohen Raumpfeiler. Dorm selber stellte sich als eine einzige trockene Staubwüste dar, auf deren Oberfläche Gewürze von Syndikaten abgebaut werden und unter deren Oberfläche Mienenstollen den gesamten Planeten durchziehen. Nachdem nun auch das letzte Team angekommen war, trafen sich alle Würdenträger der Stadt auf den oberen Plattformen um das Rennen zeremoniell als beendet zu erklären. In den Vorbereitungen zu der Feier erhielten die Cleaner dann allerdings von Nick Murdoc eine verstümmelte Meldung die sie davor warnte in eine Falle getappt zu sein. Nick wies alle 5 Mannschaftsmitglieder an umgehend fluchtartig das Areal zu verlassen, da sie keine normale Fracht, sondern einen subatomaren Sprengsatz transportiert hatten, der nun detonieren sollte. In wilder Flucht machten sich also die ehemaligen Cleaner auf und verließen im letzten Augenblick die Plattform bevor sie von einer gewaltigen Explosion in Stücke gerissen wurde. Die massive Beschädigung der Struktur führte letztlich dazu, dass noch während unsere Helden den Turm verließen dessen obere Stockwerke brennend auf die Stadt, mit ihren 3-4 stöckigen Gebäuden aus Stein und Holz, herabstürzten. In der Explosion und der folgenden Flammenhölle kamen tausende von Leuten um. Unter anderem die hohen Würdenträger der Gilden und Syndikate auf Dorm, eine Unmenge an Zivilisten, eine Delegation von Geistlichen und alle anderen Teilnehmer des Rennens zu denen nach Angaben der Behörden auch Sunny gehörte.

Dass allerdings Crunk, Jola, Gntak, Eric und Leaf die Situation überlebt hatten wurde sofort publik gemacht und eine Großfahndung wurde ausgerufen um die mutmaßlichen Attentäter zu fangen und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Um dies zu ermöglichen wurde der gesamte Raumverkehr von Dorm aus für vier Tage unterbrochen in denen die 5 untertauchen mussten und sich in einem Hotel vor der Öffentlichkeit weitestgehend verbargen.

Am vierten Tag erreicht ein junger Mann der von Nick Murdoc geschickt wurde die Planetenoberfläche und erklärte den Staatsfeinden nachdem er Kontakt aufnahm, dass sie nicht mit der regulären Raumfähre vom Planeten fliehen dürfen, sondern ihn begleiten sollten. Der junge Mann stellt sich als Devon Gardner vor und scheint ein Student zu sein, der mit seinem Professor an Bord der Monument nach Oasis gekommen ist. Er bringt alle 5 ungesehen an Bord seines eigenen kleinen Schiffes und verlässt mit einer großen Welle an kleinen Jumpern nach dem Aufheben des Embargos die Planetenoberfläche. Der Raumpendler, den die 5 Cleaner ohne Devons Hilfe hätten nehmen müssen explodiert auf mysteriöse Weise wenige Sekunden nach dem Start über der noch immer teilweise brennenden Stadt und segnet die Planetenoberfläche erneut mit Tot und Verderben.

Relativ unbehelligt entkommen währenddessen die 6 Flüchtigen zum Raumkatapult von Dorm und brechen auf um zurück nach Oasis zu gelangen. Die Reise mit dem Massegeschoß dauert nur einen Bruchteil der Zeit, so dass sie nach lediglich Sechs Stunden in die Atmosphäre des Planeten ohne Probleme eintreten und im Gewässer vor Nick Murdocks Strandhaus in Malibu landen. Hier angekommen setzt Nick sie über die Situation in Bilde, dass sowohl er als auch das Team hintergangen wurde und von einer ihm unbekannten Organisation als Strohmänner genutzt werden sollten um wohl auf Dorm für die Toten unter den wichtigen Würdenträgern zu sorgen und somit eine Neuwahl von zahlreichen Ämtern herbeizuführen. Inzwischen wurde ein Kopfgeld auf jedes einzelne Teammitglied erhoben und da er um sein eigenes und das Leben seiner Familie fürchtet flieht Nick in ein anderes System und legt es dem Team nahe nicht zurück nach Paxton ins Brickhouse zu gehen und selber das System und das Einflussgebiet der Gilden zu verlassen. Um den nun Heimatlosen nun aber auch eine Möglichkeit zur Flucht zu bieten legt er ihnen einen letzten Auftrag für ihn nahe, der damit einhergeht Zugang zu einem Schiff zu erhalten. Die nun Gesuchten erhalten den Auftrag Devon Gardner und seinen Mentor Nikolaos A Margioris bei der Suche nach einer uralten und mystizierten Terraformingmaschine zu suchen die in den Trümmern eines zerborstenen Planetoiden umhertreiben soll.

Seltsamerweise scheint der ältere Forscher Nikolaos den Ring zu besitzen, der bis vor kurzem noch im Besitz von Morb war und den Jola im Nachlas von Junk fand und diesem nach dessen Verkauf hinterher lief. Anscheinend soll nach Nikolaos Aussagen von diesem Ring eine geringe Strahlung ausgehen auf die manche Maschinen der zweiten Republik reagieren. Nachdem einige Einkäufe gemacht wurden, Wetten eingelöst wurden und sich Nick Murdoc verabschiedete, brach nachts dann Chaos über das Strandhaus herein als eine Gruppe von schwer gepanzerten Sonderkommandos mit silbernen Applikationen in Form von Kreuzen das Gelände stürmten und alles in Schutt und Asche legten. Nur mit Mühe gelang dem nun 7 Köpfigen Team die Flucht in eine verborgene Bucht mit ihrem neuen, kleinen und unbewaffneten Frachttransporter. Nun treiben sie einer ungewissen Zukunft mit vielen möglichen Wegen entgegen während die sanften Wogen des Ozeans gegen die Hülle des Schiffes rollen… Abreise Oasis

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